zeitgelöst
ECetra
zeitgelöst
»zeitgelöst«
Sich lösen, Ausatmen, Eintauchen in die Musik und für einen Moment die Zeit vergessen – „zeitgelöst“ ist ein Konzertkonzept, das die Grenzen zwischen Musik, Bildender Kunst und Raum aufhebt und die traditionellen Instrumente Zither und Hackbrett in den Kontext neuer, experimenteller Musik stellt.
Das Projekt „zeitgelöst“ erhielt 2024 das Musikstipendium der Landeshauptstadt München.

Foto: Elisabeth Pfahler-Scharf
Beim Projekt „zeitgelöst“ trifft das Duo Hadassa – bestehend aus Lisa Schöttl und Sarah Luisa Wurmer – auf die Komponistin und Sängerin Eva Kuhn. Zwei klassisch ausgebildete Musikerinnen mit traditionellen „Volksinstrumenten“, untypischem Repertoire und großer Neugier begegnen dabei der Stimme als zusätzlicher klanglicher Dimension.
Durch die Einbeziehung von Gesang eröffnen sich ganz neue Ebenen: Neben musikalisch und klanglich getragenen Emotionen wird mittels gesungenem und gesprochenem Wort das Thema „Auflösung von Zeit und Raum“ inhaltlich präzise aufgegriffen und an die Zuhörer:innen vermittelt.

Foto: Elisabeth Pfahler-Scharf
In der Interpretation zeitgenössischer Werke entstehen eine klangliche Abbildlosigkeit und Neuartigkeit, die sehr nahbar die konventionellen Hörgewohnheiten aufbrechen. Die Themen Zeit und Raum nehmen für das Trio einen zentralen Platz ein, um Präsenz, Resonanz und Dialog in der Schnittstelle Musik zusammen zu bringen. Es entsteht ein organisch bewegter und bewegender Klangfluss, der über die Improvisationen im Moment verankert bleibt, verbunden mit Tagesstimmung und -geschehen. Konzertbesucher:innen werden ermutigt, sich aus dem Alltagsrhythmus herauszulösen, im Moment zu finden und dabei die Zeit zu vergessen.
Foto: Elisabeth Pfahler-ScharfKonzerte
ECetra
»ECetra«
Eva Kuhn (Gesang, Komposition), Valentin Penninger (Elektronik) und Sarah Luisa Wurmer (Zither) verweben Alte Musik und Neukompositionen zu einer besonderen Performance, bei der sie mit ihrem individuellen Klang aktuelle Thematiken gemeinsam erlebbar machen.
„reality in lachrimae“ – Kann die Dunkelheit hoffnungsvoll sein? In einem surrealen Klangraum werden die konstruierte Melancholie aus Dowlands Lautenliedern und mystische Prophezeiungen des 18. Jh. in Beziehung zur krisenhaften Gegenwart gebracht. Was bedeuten sie in einer Welt, die von realen existenziellen Krisen bedroht ist?